Internationale WinterAkademie & Historic Brass Studio 2027

French Music 1600-1800

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Im 17. und 18. Jahrhundert pflegte Frankreich eine einzigartige Musikkultur, die sich bis zu einem gewissen Grad der Ausbreitung der italienischen Musik in Europa widersetzte. Die französische Oper etablierte sich mit ihren Wurzeln im Theater und in der Dichtung, die „Air de cour“ gewann an Beliebtheit, Instrumental- und Klaviermusik entwickelten durch rhythmische Strukturen, harmonische Sprache und kunstvolle Verzierungen einen eigenständigen Stil, die Kirchenmusik blühte insbesondere mit der Entwicklung des „Grand Motet“ auf, und die Tanzmusik gewann zunehmend an Beliebtheit. Der Notendruck breitete sich, wie auch anderswo in Europa, ebenso aus wie der Instrumentenbau. Die unter Ludwig XIII. begründete und unter Ludwig XIV. in Versailles gepflegte und ausgebaute „musique du roi“ trug maßgeblich zur Unterstützung und Förderung von Musik und Musikern bei. Unter Ludwig XV. begann ab 1715 der Niedergang der Hofmusik, doch der Aufstieg der kommerziellen Musik ebnete ab den 1750er Jahren den Weg für neue Unternehmungen und das Interesse an importierten Stilen. Zu den führenden und einflussreichsten Komponisten dieser Zeit zählen Jean-Baptiste Lully, Jean-Philippe Rameau, Marc-Antoine Charpentier, die Couperins, Louis-Nicolas Clérambault, Antoine Forqueray, Marin Marais, Jean-Henri d’Anglebert, Élisabeth Jacquet de La Guerre und Jacques-Martin Hotteterre.

Die Winterakademie 2027 bietet die Möglichkeit, Musik aus allen Bereichen der reichen Musikkultur Frankreichs des 17. und 18. Jahrhunderts zu studieren und aufzuführen.

WinterAkademie

Benno Schachtner – Historischer Gesang

Mirjam-Luise Münzel – Blockflöte

Katharina Andres –  Barockoboe

Giovanni Graziadio – Barockfagott

Mechthild Karkow, Veronika Skuplik – Barockvioline/Barockviola

Olaf Reimers – Barockvioloncello

Hille Perl – Viola da Gamba

Bernhard Klapprott – Cembalo / Pianoforte

Krzysztof Urbaniak – Historische Orgel

Joachim Held – Laute

Johanna Seitz – Historische Harfe

Detlef Bratschke – Vokalensemble

Matthew Gardner – Musikwissenschaft

 

Historic Brass Studio

Susan Williams – Naturtrompete

Josué Meléndez – Zink

Maximilien Brisson – Barockposaune

Emmanuel Frankenberg – Naturhorn

Bewerbungsschluss

27. Dezember 2026

Kursgebühr – Aktive Teilnahme

€ 290 / € 150 (Studierende) € 50 (Studierende HfK Bremen)

Kursgebühr – Passive Teilnahme

€ 150 / € 90 (Studierende) € 0 (Studierende HfK Bremen)

Die Anzahl aktiver Teilnehmer:innen ist begrenzt, um eine optimale Betreuung im Einzel- und Ensembleunterricht zu gewährleisten. Nach eingereichter Bewerbung bekommen Sie bis Mitte Januar 2027 Rückmeldung, ob Sie zur aktiven Teilnahme zugelassen wurden.

Bewerber:innen, die nicht zur aktiven Teilnahme zugelassen werden können, sind herzlich zur passiven Teilnahme eingeladen.

Die Kursgebühr der aktiven Teilnahme ist bei bestätigter Zulassung verbindlich fällig und muss bis zum 29.01.27. eingegangen sein.

Im Krankheitsfall der Teilnehmerin / des Teilnehmers kann die Kursgebühr nach Vorlage eines ärztlichen Attestes abzüglich eines Bearbeitungsentgeltes von € 40,- rückerstattet werden.

 

Montag 15. Februar 2027

15:00 – 16:00 Registrierung (Dechanatstraße 13-15, Empfangshalle)

16:00 – 16:30 Begrüßung (Konzertsaal)

16:30 – 17:00 Vortrag (Konzertsaal)

17:00 Einteilung der Klassen und Ensembles

Abendprogramm

Dienstag 16. Februar 2027

Unterricht

Vortrag

20:00 Konzert der Dozierenden (Konzertsaal) (Eintritt frei für aktive und passive Teilnehmer:innen)

Mittwoch 17. Februar 2027

Unterricht

Vortrag

Donnerstag 18. Februar 2027

Unterricht

19:00 Werkstattkonzert mit kleinen Ensembles (Galerie) – Eintritt frei

Freitag 19. Februar 2027

Proben und Konzert mit großen Ensembles und Historic Brass (Galerie) – Eintritt fre

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 27. 12. 2026.

Die Anzahl aktiver Teilnehmer:innen ist begrenzt, um eine optimale Betreuung im Einzel- und Ensembleunterricht zu gewährleisten. Nach eingereichter Bewerbung bekommen Sie bis zum 12. Januar 2026 Rückmeldung, ob Sie zur aktiven Teilnahme zugelassen wurden.

Bewerber:innen, die nicht zur aktiven Teilnahme zugelassen werden können, sind herzlich zur passiven Teilnahme eingeladen.

Bewerbungen sind auch für bestehende Ensembles möglich. Jedes Ensemblemitglied muss sich in diesem Fall einzeln bewerben. Tragen Sie bitte bei der Bewerbung die Namen der anderen Ensemblemitglieder in das Kommentarfeld ein.

Stimmtonhöhe der Tasteninstrumente: Cembali & Orgeln in a = 415 und 465 Hz, Hammerklaviere in a = 415 & 430 Hz.

Im Einzelunterricht und in kleinbesetzten Ensembles kann in Absprache mit den Dozierenden frei gewähltes Repertoire erarbeitet werden.

Informationen zu größeren Ensemblewerken erhalten gemeinsam mit der Information zur Zulassung.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte per Email an kbb-musik@hfk-bremen.de

Bitte beachten Sie, dass das Künstlerische Betriebsbüro Musik in der Weihnachtszeit (23.12.26-8.1.27) nicht besetzt ist und Ihre Anfrage daher erst ab dem 11.1. beantwortet werden kann.