Dozierende

Blasinstrumente

Giovanni Battista Graziadio begann im Alter von sieben Jahren als Autodidakt Blockflöte zu lernen. Sein Studium auf der Blockflöte schloss er am Musikkonservatorium Stanislao Giacomantonio in Cosenza mit höchster Auszeichnung ab. Später studierte er historische Fagottinstrumente bei Maurizio Barigione, Giorgio Mandolesi und Alberto Grazzi und besuchte akademische Kurse, Seminare und Meisterklassen. An der Schola Cantorum Basiliensis absolvierte er ein Masterstudium auf historischem Fagott bei Donna Agrell, sowohl in Aufführungspraxis als auch in Pädagogik. Er ist Gründungsmitglied verschiedener Ensembles: Abchordis (fünf Stimmen und Instrumente), The Italian Consort (auf Renaissancemusik spezialisiert) und La Petite Écurie (Oboen-Band für barockes Repertoire für Doppelrohrblatt-Ensemble). Giovanni Battista Graziadio trat in den renommiertesten europäischen Konzertsälen auf, sowohl als Solist als auch als Ensemblemitglied.

Kontakt: giovannibattistagraziadio@gmail.com

Detlef Reimers sammelte während seiner Studienzeit in Hamburg und Lübeck Erfahrungen mit neuer und sinfonischer Musik und ging nach dem Studium als Soloposaunist zum Philharmonischen Staatsorchester Bremen. Auf die unerschöpflichen Möglichkeiten der Posaune in der Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts aufmerksam geworden, konzentrierte er sich seit den 90er Jahren auf die Interpretation alter Musik auf historischen Instrumenten.

Er spielt seitdem mit renommierten, spezialisierten Ensembles wie z.B Musica Fiata Köln, Concerto Köln, Akademie für Alte Musik Berlin, Capella de la Torre, Weser-Renaissance , Les Cornets Noire Basel, RIAS Kammerchor, La Cetra Basel, Thomanerchor Leipzig, Dresdner Kammerchor zahlreiche Konzerte, Rundfunk- und CD Aufnahmen.

Neben seiner regen Konzert- und Aufnahmetätigkeit ist er auch in Workshops, und Kursen z.B. in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz, Internationale Musikbegegnungsstätte Haus Marteau, Bundesmusikakademie für musikalische Bildung (Trossingen) tätig. 10 Jahre lang arbeitete er als Lehrbeauftragter für Posaune und Blechbläser Kammermusik an der Musikhochschule Münster.

Kontakt: dreimers@hfk-bremen.de

Der Oboist Josep Domènech Lafont wurde in Spanien geboren. Er begann sein Studium in La Lira Ampostina und studierte später in Barcelona, Basel und Amsterdam. Er spielte in bedeutenden Ensembles für historische Instrumente wie dem Orchestre des Champs-Elysées, dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique, Il Giardino Armonico, Concerto Köln und der Nederlandse Bachvereniging. Derzeit ist er Solo-Oboist des Freiburger Barockorchesters. Er spielt auf Instrumenten, die von der Geburt des Instruments bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts reichen – von Bach bis Mahler.

Als gefragter Lehrer und Dozent unterrichtet er Barockoboe sowohl an der Hochschule für Künste Bremen als auch am Conservatorium van Amsterdam.

Kontakt: jdomenech@hfk-bremen.de

 

Georges Barthel begann seine musikalische Ausbildung mit 8 Jahren. Nach Erhalt seiner Diplome in Querflöte und Traversflöte am Conservatoire National de Région de Strasbourg beschloss er, sich dem Bereich der alten Musik zu widmen, und studierte die historischen Querflöten – von der Renaissance bis zur Romantik – am Koninklijk Conservatorium Brussel bei Barthold Kuijken und seinen Assistenten Frank Theuns und Marc Hantaï. In 2002 war er Preisträger (Preis des Publikums) am internationalen Musikwettbewerb „Musica Antique“ in Brügge. Zwei Jahre später schloss er sein Studium am Konservatorium erfolgreich ab.

Seit dem konzertiert er weltweit in bedeutenden Festivals und Konzertsälen als Mitglied zahlreicher Ensembles wie Orchestre des Champs-Elysées (Philippe Herreweghe), La Petite Bande (Sigiswald Kuijken), Anima Eterna (Jos van Immerseel), Ricercar Consort (Philippe Pierlot), Les Talens Lyriques (Christophe Rousset), Gaechinger Cantorey (Hans-Christoph Rademann), Orkiestra Historyczna (Martyna Pastuszka), Collegium 1704 (Václav Luks) oder Australian Chamber Orchestra (Richard Tognetti).

Georges Barthel ist seit 2019 Dozent für Traversflöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie seit 2022 an der Hochschule für Künste Bremen.

Kontakt: gbarthel@hfk-bremen.de

Han Tol hat seit 1994 eine Professor für Blockflöte an der Hochschule für Künste Bremen.

Daneben war er Gastprofessor an der Schola Cantorum Basiliensis und Indiana University, Meisterkurse gab er in Europa, Asien und USA.

Mit seinen Ensembles La Dada und La Fontegara Amsterdam hat er ein umfassendes Repertoire erforscht und aufgenommen. Er war Mitglied des Flanders Recorder Quartet.

Mit dem Balthasar Neumann-Ensemble hatte er die Leitung in einem Projekt mit unveröffentlichten Werken von Telemann. Mit vier ehemaligen Studentinnen, dem Boreas Quartett, hat er Werke von Christopher Tye aufgenommen. Diese CD ist eine von insgesamt 45 Aufnahmen die mit ihm erschienen sind. 

Han Tol hat sich ausführlich mit der Forschung venezianischer Musik um 1500 beschäftigt und darüber mehrere Aufsätze veröffentlicht. Eine Bearbeitung und CD-Einspielung der ersten drei Cellosuiten von J.S. Bach für Blockflöte erschien in Korea.

Kontakt: h.tol@hfk-bremen.de

Nach ihrem Studium und ersten professionellen Erfahrungen als moderne Trompeterin in ihrer Heimat Australien und in Europa begann Susan Williams 1987, sich als Naturtrompeterin zu spezialisieren. Sie hat seitdem eine Spielweise entwickelt, die auf den ›Clarino‹-Techniken des 17. Jahrhunderts basiert und sich durch ein breites Spektrum an Ausdrucks- und Artikulations-Nuancen sowie einen großen Klangfarbenreichtum auszeichnet. Dieser gleichsam ›vokale‹ Zugang zum Spiel der Naturtrompete hat sie zu einer der profiliertesten Spielerinnen dieses Instruments in der europäischen Szene gemacht.

Susan Williams ist mit vielen der führenden europäischen Barockensembles – darunter CollegiumVocale Gent, Les Arts Florissants, Musica Antiqua Köln, Cantus Cölln, La Stravaganza Köln, Musiciens du Louvre, Anima Eterna, Al Ayre Espagnol – aufgetreten und hat an zahlreichen CD-Einspielungen mitgewirkt. Sie hat mit prominenten Kammerorchestern wie dem Combattimento Consort Amsterdam, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen oder dem Niederländischem Philharmonischen Orchester gespielt und gibt regelmäßig Konzerte als Solistin und Kammermusikerin sowie als Leiterin des von ihr gegründeten Ensembles Clarini.

Ihre künstlerischen Projekte schließen auch Aufführungen mit Musik und Schauspiel ein, die Einblicke in den historischen und sozialen Kontext der Barockzeit geben.

Susan Williams promovierte mit einer wissenschaftlichen Arbeit zum Aufmerksamkeitsfokus bei Musikern während des Übens und der Aufführung.

www.susan-williams.com

Kontakt: s.williams@hfk-bremen.de

Streichinstrumente

Die Barockgeigerin Mechthild Karkow zählt zu einer der vielseitigsten Spezialistinnen im Bereich der Historische Aufführungspraxis. Ihr Repertoire reicht vom Ende des 16. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Auseinandersetzung mit historischen Quellen, die Verwendung dem Repertoire entsprechender Instrumente und Spieltechniken sind für sie selbstverständlich.

Mechthild Karkow ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Sie wirkte bei zahlreichen Aufnahmen mit und konzertiert international als Solistin, Konzertmeisterin und Kammermusikerin. Neben der Zusammenarbeit mit Musikern wie Christoph Coin und Andrea Marcon trat sie u.a. als Solistin und künstlerische Leiterin des Freiburger Barockorchester in Erscheinung.

2013 begann sie ihre pädagogische Tätigkeit als Professorin an der Hochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig und lehrte zusätzlich an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main.

2020 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Künste in Bremen berufen.

www.mechthildkarkow.com

Kontakt: mkarkow@hfk-bremen.de

Hille Perl ist Musikerin und Gambistin – sie hat Musik gespielt, solange sie denken kann. Sie reist einen Teil des Jahres durch die Welt, spielt Konzerte und macht CD-Aufnahmen, sowohl als Solistin als auch mit verschiedenen Ensembles. Sie bewegt sich meistens im Gebiet des 17. und 18. Jahrhunderts, lässt sich durch die Musik aber auch an Orte bringen, von denen sie noch nie geträumt hat. Wenn sie nicht auf Reisen ist, lebt sie in einem Bauernhaus in Nord Deutschland, zusammen mit ihrer Familie und einigen Hühnern, Pferden, Katzen und Ziegen.

Sie unterrichtet ihre Studenten leidenschaftlich gerne an der Hochschule für Künste in Bremen und lehrt sie alles, was sie über Musik und die Gambe weiß – und wie man nicht eifersüchtig ist, wenn jemand besser spielt als Sie.

Menschen auf der Welt: entspannt euch …

www.hillenet.net

Kontakt: h.perl@hfk-bremen.de

Die internationale Bekanntheit von Olaf Reimers stammt insbesondere aus seiner fünfjährigen Tätigkeit als Solocellist in Sir John Eliot Gardiners English Baroque Soloists bis 2014.  Auch andere Ensembles der Alte Musik-Szene hat er jahrelang als Continuocellist mitgeprägt, so La Stravaganza Köln, La Risonanza (Fabio Bonizzoni), Ciaccona London, Collegium Cartusianum (Peter Neumann), Ensemble 1700 (Dorothee Oberlinger), Musica fiata(Roland Wilson), Capella Thuringia (Bernhard Klapprott) sowie caterva musica, ein Ensemble mit eigener Konzertreihe in Gelsenkirchen, dessen Musikalischer Leiter er von 1998 bis 2016 war.  Sehr gerne spielt er Orchesterrepertoire des 19. Jahrhunderts in John Eliot Gardiners Orchestre Révolutionnaire et Romantique.

Olaf Reimers studierte in Freiburg (bei Christoph Henkel), London (Michael Evans), Düsseldorf (Johannes Goritzki), Köln (zwei Semester Musikwissenschaft) und in Den Haag (Barockvioloncello bei Jaap ter Linden). Weitere wichtige Anregungen erhielt er durch Meisterkurse bei Nikolaus Harnoncourt, Siegfried Palm und Anner Bylsma.

Kurse und Master Classes hat Olaf Reimers in Brasilien und Ungarn, im Kloster Michaelstein sowie als Gastdozent an Musikhochschulen in London (Royal College), Stuttgart, Rostock und Porto gegeben. Ihm liegt die Betreuung seinerStudierenden in zwei Barockcello-Hauptfachklassen besonders am Herzen:  einerseits seit 2007 an der Hochschule für Musik Franz LisztWeimar, wo er 2018 den Professorentitel verliehen bekam, und andererseits seit 2022 an der Hochschule für Künste Bremen.

Kontakt: oreimers@hfk-bremen.de

Veronika Skuplik studierte an der Hochschule in Essen, der Universität Münster und der Akademie für Alte Musik Bremen.

Die international gefragte Geigerin spielt vornehmlich in solistisch besetzten Ensembles, u.a. Concerto Palatino, Weser-Renaissance, LArpeggiata, Collegium Vocale Gent und Freiburger BarockConsort. Ihre eigenen Ensembles sind La Dolcezza und UrgentMusic.

Eine ihrer Vorlieben gilt dem Repertoire des 17. Jahrhunderts, das durch die Nähe zum Gesang, Affekt-Reichtum und Experimentierfreude geprägt ist.

Veronika Skupliks Diskografie umfasst ca. 100 CDs.

Das Projekt VIOLINO II mit Sonaten anonymer österreichischer Komponisten für Violine und Basso Continuo erscheint im Frühjahr 2021.

Zusammen mit ihrem Ensemble UrgentMusic entsteht aktuell eine Aufnahme Umbra – Ambra bei Radio Bremen. 

Veronika Skuplik ist Dozentin an der Hochschule für Künste in Bremen. Zudem leitet sie weitere Meisterkurse und Orchesterprojekte in Hamburg, Kattowitz und an der Carnegie Hall. 

 www.veronikaskuplik.de

Kontakt: v.skuplik@hfk-bremen.de

Tasteninstrumente & Korrepetition

Edoardo Bellotti ist Professor für Orgel an der Hochschule für Künste in Bremen.

Bellotti ist ein virtuoser Organist und renommierter Improvisator. Er tritt bei internationalen Festivals und in Konzertsälen auf der ganzen Welt auf und gilt als führender Experte für die Aufführung von Renaissance- und Barock-Tastenmusik.

Edoardo Bellotti kombiniert seine internationale Karriere als Musiker mit musikwissenschaftlicher Forschung und Lehre, der Veröffentlichung von Artikeln sowie neuen kritischen Musikausgaben des 17. und 18. Jahrhunderts. Er war Professor für Orgel an mehreren wichtigen Musikschulen in seiner Heimat Italien und auch in Deutschland. Er war auch als künstlerischer Berater für die Restaurierung historischer Orgeln in Italien, Deutschland und den Vereinigten Staaten tätig.

Kontakt: e.bellotti@hfk-bremen.de

Carsten Lohff studierte Cembalo und Musiktheorie bei Johann Sonnleitner, Bob van Asperen, Gustav Leonhardt und Christoph Hohlfeld.

Als Continuospieler und Solist machte er zahlreiche Aufnahmen u.a. mit den Ensembles Cantus Cölln, Le Concert Brisé und La Rêveuse.

Carsten Lohff war Dozent an den Hochschulen Nürnberg-Augsburg und Trossingen, seit 2001 ist er Professor für Historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Künste Bremen, außerdem seit 1992 Professor für Cembalo und Continuospiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Aufnahmen u.a.:

  • Bach-Konzerte für 3 und 4 Cembali mit Bob van Asperen u. a.  La Barca dAmore
  • Musique Transalpine mit Le Concert Brisé (William Dongois)
  • Awakening Princesses mit Peter Holtslag
  • zahlreiche CD-Produktionen mit La Rêveuse, ausgezeichntet mit dem Diapason d’or.

Kontakt: c.lohff@hfk-bremen.de

Ensemble

Der Dirigent, Organist und Cembalist Detlef Bratschke hat schon früh eine intensive musikalische Ausbildung in den Reihen des Knabenchores Hannover erfahren.

Detlef Bratschke studierte Kirchenmusik in Hannover und Freiburg. Im Rahmen seiner umfangreichen Konzerttätigkeit als Ensemblesänger und Instrumentalist erhielt er wesentliche Impulse. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die langjährige enge Zusammenarbeit mit Thomas Hengelbrock.

Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Leitung des von ihm gegründeten Orlando di Lasso Ensembles.

Seit 1992 ist Detlef Bratschke künstlerischer Direktor des Balthasar-Neumann-Chores.

Im Rahmen seiner Spezialisierung auf die Musik des 16. und 17. Jahrhunderts betreibt Detlef Bratschke eine umfangreiche Arbeit an Originalquellen und hat eine Reihe eigener Editionen von bisher unveröffentlichten Werken erstellt.

Kontakt: d.bratschke@hfk-bremen.de

 

Gesang

Bettina Pahn studierte zunächst Violoncello und setzte später ihre Ausbildung in Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und an der Hochschule für Musik in Frankfurt/Main fort.

Die deutsche Sopranistin etablierte sich durch ihre Auftritte und Aufnahmen mit Ton Koopman, ihre Konzerte in den wichtigsten Konzerthäusern wie der New Yorker Carnegie Hall und dem Amsterdamer Concertgebouw, sowie durch ihre Gastspiele bei den Göttinger Händel-Festspielen und dem Schleswig-Holstein Musik Festival als eine führende Sängerin für historisch informiertes Musizieren.

Mit Ihrem Duo-Partner Joachim Held (Laute)  verbindet sie eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit.

Seit dem Wintersemester 2017 unterrichtet Bettina Pahn das Fach Historischer Gesang an der Hochschule für Künste Bremen.

Kontakt: bpahn@hfk-bremen.de

Der Countertenor Benno Schachtner zählt zu den führenden Sängern seines Fachs weltweit.

Er studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Detmold und beendete sein Gesangsstudium an der Schola Cantorum Basiliensis.

Er gastiert mit zahlreichen Vorstellungen in den renommiertesten Konzertsälen und Opernhäusern wie Staatsoper Unter den Linden, Opéra National de Paris und tritt auf mit Ensembles wie Orchestra of the Age of Enlightenment, RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin and Collegium 1704.

Ein treibender Motor seiner künstlerischen Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit René Jacobs und Václav Luks.

Bis 2020 unterrichtete Benno Schachtner an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Seit April 2020 ist er Professor für Historischen Gesang an der Hochschule für Künste in Bremen.

www.benno-schachtner.com

Kontakt: bschachtner@hfk-bremen.de

Musiktheorie & Musikwissenschaft

Esther Dubke studierte Historische Musikwissenschaft in Münster und Hamburg und schloss ihren Master mit einer Arbeit über Robert Schumanns Melodramen ab. Von 2013 bis 2019 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg angestellt und leitete verschiedene Seminare zu Musik und Notation vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit, allgemeinen Musiklehre sowie zu den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens (HfMT Hamburg). 2020 wurde sie mit einer Studie über Orlando di Lassos Messenschaffen promoviert. Seit Februar 2021 arbeitet sie im Rahmen des Postdoktorandinnen-Programms „PostDocPro“ am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humoldt-Universität zu Berlin an einem Drittmittelantrag zur „Musik in den Niederlanden um 1400„.

Kontakt: edubke@hfk-bremen.de

Christoph Prendl ist Musiker und Musikwissenschaftler. Seine Studien absolvierte er in Linz, Basel und Würzburg.

Er unterrichtete Musiktheorie an den Musikhochschulen Mannheim, Trossingen und Freiburg im Breisgau und ist als Gambist, Cembalist und Chorleiter tätig. Konzertreisen führen ihn regelmäßig durch verschiedene Länder Europas und Amerikas.

Schwerpunkte seiner Forschung bilden die deutschsprachige Musiktheorie im 17. und 18. Jahrhundert sowie die Generalbasstheorie und -methodik von den Anfängen bis zum 19. Jahrhundert. Er publizierte u.a. zu Claudio Monteverdi und Johann Joseph Fux.

Kontakt: cprendl@hfk-bremen.de

Szenische Darstellung & Tanz

Zupfinstrumente

Joachim Held studierte Historische Lauteninstrumente an der Schola Cantorum Basiliensis bei Eugen Dombois und Hopkinson Smith und bei Jürgen Hübscher an der Musikhochschule Karlsruhe. 1990 gewann er den 2. Preis beim Concours Musica Antiqua Brugge.

Seitdem begann eine intensive internationale Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Continuospieler.

Joachim Held spielte unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt und mit Il Giardino Armonico. Ausserdem wirkte Joachim Held in der letzten Zeit bei Opern Produktionen unter der Leitung von Ivor Bolton und Alessandro Quarta mit. Solokonzerte u.a. für die Neue Bachgesellschaft, sowie Kurse in Deutschland, Tschechien und Italien.

Joachim Held nimmt Solo-CDs für nssler Classic auf und erhielt den Echo Klassik 2006 für die beste solistische Einspielung im Bereich des 17./18. Jahrhundert.

Joachim Held unterrichtet am Koninklijk Conservatorium in Den Haag und an der  Hochschule für Künste in Bremen.

www.joachim-held.de

Kontakt: j.held@hfk-bremen.de

Margit Schultheiß studierte zunächst Historische Tasteninstrumente bei Glen Wilson und Jacques Ogg. Anschließend Historische Harfe bei Andrew Lawrence-King an der Hochschule für Künste Bremen.

Seit 1995 ist sie freiberufliche Continuospielerin (Barock- und Renaissanceharfe, Orgel, Cembalo), wobei ihr besonderes Interesse der Musik des 17. Jahrhunderts gilt.

Sie wirkte bei etwa 75 CD-Produktionen mit, u.a. mit folgenden Ensembles: Weser-Renaissance Bremen, Lautten Compagney Berlin, Salzburger Hofmusik und Orlando di Lasso Ensemble. Außerdem hat sie an zahlreichen Theatern als Barockharfenistin bei Opernproduktionen gespielt.

Seit dem Sommersemester 2011 unterrichtet sie Historische Harfe, seit 2012 auch Improvisation Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen.

Kontakt: m.schultheiss@hfk-bremen.de